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Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
Definition
Mit gefährdenden (z. B. Angst, Verlust, Sterben) und fördernden Erfahrungen (z. B. Hoffnung, Zuversicht) sowie Glaube und Kultur umgehen können.
Krankheit konfrontiert Menschen mit Angst, Verlust und Endlichkeit. Diese Erfahrungen beeinflussen alle anderen Lebensbereiche.
Fähigkeiten und Ressourcen
- Bewältigungsstrategien
- Glaube und Spiritualität
- Unterstützende Beziehungen
- Hoffnung
Typische mögliche Pflegeprobleme
- Angst vor der Diagnose
- Trauer nach Verlust
- Hoffnungslosigkeit
- Spirituelle Not in der Sterbephase
Geeignete Informationssammlung
- Gespräch, aktives Zuhören
- Biografie, Glaube
- Beobachtung von Rückzug, Unruhe
Mögliche Pflegeziele
- Herr X kann seine Ängste benennen und kennt Ansprechpartner
Beispiele für Maßnahmen
- Zeit und Gesprächsbereitschaft signalisieren
- Seelsorge/Psychoonkologie anbieten
- Rituale ermöglichen
- Angehörige einbinden
Evaluationsmöglichkeiten
- Äußerungen
- Beobachtetes Verhalten
- Inanspruchnahme von Angeboten
Fallbeispiel
Herr F., 63 Jahre, hat gerade erfahren, dass sein Tumor nicht heilbar ist. Er liegt mit dem Gesicht zur Wand und sagt: „Lassen Sie mich in Ruhe.“
Übungsfragen
Aufgabe 1 · Einfachauswahl · Reaktion
Wie reagierst du angemessen?
Aufgabe 2 · Mehrfachauswahl · Angebote
Welche Angebote sind passend?
Aufgabe 3 · Kurze Freitextantwort · Begründung
Warum ist „Das wird schon wieder“ ungeeignet?